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Die richtige Gesichtspflege für die Haut ab 50

Anti-Aging, Beauty | 1 Kommentar

Die reife Haut – was ist das überhaupt?

Ab etwa 50 Jahren spricht man von einer reifen Haut bzw. Hautzustand. Es ist nicht so, dass die Haut erst mit ca. 50 Jahren anfängt zu altern. Leider baut sie ab dem 25. Lebensjahr konstant ab, aber der Vorteil ist – man sieht es noch nicht. Hat man die magische Grenze der 50er überschritten, ist es meist so, dass die Hautalterung langsam sichtbarer wird. Unschöne Fältchen, Falten machen sich bemerkbar und sind meist deutlich zu sehen.

Gute Gesichtspflege bzw. eine gute Anti-Aging Creme kann diese Effekte optisch mildern, aber wegzaubern kann man bereits bestehende Falten nicht mehr. Es sei denn man behilft sich Botox, Hyaluronfillern oder einem Lifting. Dies ist jedoch kein Thema, mit dem ich mich beschäftigt habe.

Wie verändert sich meine Haut mit 50?

Zum einen lässt sowohl im Gesicht als auch am Körper die Spannkraft und Elastizität nach. Die Hautzellen sind auch nicht mehr so regenerationsfähig wie früher, denn der Stoffwechsel der Zellen arbeitet nicht mehr so optimal und die Durchblutung wird schlechter.

Gesichtspflege ab 50

Dazuhin kommen die meisten Frauen in die Wechseljahre und Wechseljahre bedeutet ein oft Wechselbad der Hormone. Der Hormonhaushalt ist für einige Zeit völlig durcheinander. Was wiederum zu Mangelerscheinungen wie einer sehr trockenen Haut führt. Diese sehr trockene Haut wirkt oft recht faltig, müde und grau. Öfters kommt es auch zu Pigmentstörungen, den sogenannten Altersflecken, meist Spätfolgen von einem zu viel an Sonne in jungen Jahren.

Daher ist es so wichtig ab etwa 50 diese Veränderungen der Haut zu unterstützen und Mangelerscheinungen auszugleichen. De facto sollte man deutlich mehr in Pflege, an Aufmerksamkeit und auch Zeit investieren.

Wie pflege ich eine reife Haut?

Hier möchte ich nun verschiedene Wege aufzeigen, denn nicht jeder hat denselben Ausgangspunkt.

  1. Du hast eine Gesichtspflege, mit der Du bisher gut klargekommen bist

Ich würde ich erst einmal mit Zusatzprodukten arbeiten, so kann die bisherige Pflege beibehalten werden. Bzw. das eine oder andere bei Bedarf ausgetauscht werden.

Am wichtigsten sind meist auffüllende Eigenschaften, um die Falten und Fältchen aufzupolstern, dann wirkt die Haut gleich straffer und lebendiger.

 

Die besten Anti-Aging Strategien für die Haut

Hier eignen sich Serenprodukte sehr gut:

 

Für spezielle Partien wie:

 

Das Schöne an den Seren ist, dass man sie einfach in die normale Routine einbauen kann (meist vor der Tages- oder Nachtcreme) und fürs erste die bisherige Pflege einfach weiter benutzt.

Wenn Du merkst, dass Deine bisherige Tages- oder Nachtcreme nicht mehr ausreicht, dann musst Du Dich auf die Suche nach einer reichhaltigeren Anti-Aging Pflege machen.

Wenn die Haut nach der Reinigung spannt, dann solltest Du umstellen auf eine Reinigungsmilch oder – emulsion.

2. Du möchtest gleich komplett in ein Anti-Aging Programm einsteigen?

 

Tja, dann hast Du die Qual der Wahl, denn der Markt bietet sehr viele Anti-Aging-Produkte an. Ich plädiere immer dafür sich nur bei hochwertigen Produkten und Marken umzusehen – eine Creme für 20€ kann niemals dasselbe leisten wie eine Creme für 80€…. Meist wird der Anteil der Inhaltsstoffe, die wirklich etwas bringen auf ein Minimum heruntergefahren, denn solche Inhaltsstoffe sind teuer. Für mich ist das an der falschen Stelle gespart. Lieber eine Handtasche oder ein paar Schuhe weniger.

Anti-Aging normale Haut

Dann beantworte Dir selbst die Frage: Naturkosmetik oder konventionelle Kosmetik? Zu diesem Thema findest Du hier mehr Informationen.

Generell solltest Du darauf achten, dass es eher reichhaltigere Produkte sind. Hier eine kleine Zusammenstellung:

  • Anti-Aging Reinigungsemulsion oder – milch
  • Sanftes Peeling, am besten ein Enzympeeling, damit auch die trockene Haut damit gut klar kommt
  • Anti-Aging Augencreme
  • Anti-Aging Tagescreme
  • Anti-Aging Nachtcreme (jetzt wird es wichtig auch eine separate Nachtpflege zu verwenden, denn nachts ist die Regenerationsfähigkeit der Haut am größten, tagsüber braucht man eher etwas zum Faltenauffüllen)
  • Anti-Aging Gesichtsmaske
  • Anti-Aging Serum (je nach Bedarf mehr Feuchtigkeit oder mehr Lipide)
  • Anti-Aging Hals- und Dekolletécreme oder Serum
  • Anti-Aging Handcreme (den Händen sieht man das Alter am ehesten an)

Ich würde bei den Kernprodukten (Augen, Tages- und Nachtcreme, Reinigung) bei einer Marke bleiben. Ich halte nichts davon zu viele unterschiedliche Marken zu verwenden. Bei einer Marke zu bleiben hat den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe und Formulierungen aufeinander abgestimmt sind. Bei den Spezialprodukten kann es schon vorkommen, dass eine Marke nicht das Produkt bietet, welches Du suchst. Zum Beispiel führen nur sehr wenige Marken ein Enzympeeling. Oder auch Seren würde ich immer aus einem auf Seren spezialisierten Programm nehmen wie hier bei Swisscode zum Beispiel.

3. Nicht vergessen: Der Lebensstil macht sehr viel aus!

Die Forscher sind sich einig, dass der Lebensstil eine wichtige Rolle bei der Hautalterung spielt. Gerne in aller Kürze (ausführlich hier):

  • Auf Nikotin verzichten
  • Eine gesunde Ernährung
  • Sonnenbäder nur im kontrollierten Maß
  • Genügend Schlaf ist für ein frisches Hautbild wichtig
  • Wirklich genügend trinken! Mindestens zwei Liter Wasser/ungesüßten Tee
  • Eine positive Lebenseinstellung

Fazit

Neben dem was man alles aktiv tun kann, ist es auch wichtig das Älterwerden als Teil eines Prozesses akzeptieren, der unausweichlich ist. Dagegen anzukämpfen, hilft nichts und raubt uns nur Energie an einer Stelle, die nicht sein muss. Natürlich sind Falten und Fältchen am Anfang gewöhnungsbedürftig. Aber oft sind sie auch sehr charmant und zeigen als Spuren, dass wir gelebt und viel erlebt haben.

1 Kommentar

  1. Lesenswerter Artikel zu diesem Thema!

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